Wettbewerbsrecht im internationalen Kontext

Das Zentrum für Wettbewerbs- und Handelsrecht (ZWH) ist schon seit langem auf dem internationalen Parkett tätig. Die Überzeugung, dass in einem globalisierten Umfeld mit zunehmenden grenzüberschreitenden Prozessen auch internationale Projekte gefördert werden müssen, wird vom Zentrumsleiter Patrick Krauskopf geteilt.

Eine Bestandesaufnahme zeigt das vielseitige Engagement des ZWH.

Forschung: Projekt mit UNCTAD
Seit zwei Jahren betreibt das Zentrums für Wettbewerbs- und Handelsrecht (ZWH) zusammen mit der UNCTAD (United Nations Conference on Trade and Development) ein Forschungprojekt, das der Frage nachgeht, wie die in Amerika populären «Class Actions» im Wettbewerbsrecht umgesetzt werden könnten, ohne zu exzessiven Schadenersatzklagen zu führen. Seraina Gut hat unter Mitwirkung zahlreicher internationaler Partner Rechtssysteme von über 60 Ländern mit kollektiven Rechtsschutzhilfen analysiert. Die Ergebnisse dieser Recherche stellte Dr. Fabio Babey am 5. Juli im Palais des Nations anlässlich des Research Partnership Platform Meetings vor.

Dr. Fabio Babey erläutert die Ergebnisse des Class Action-Projektes den Teilnehmenden des Research Partnership Platform Meetings.

Dr. Fabio Babey erläutert die Ergebnisse des Class Action-Projektes den Teilnehmenden des Research Partnership Platform Meetings.

Ausbildung: CAS International Competition Law and Compliance
Da das Wettbewerbsrecht nicht an den Landesgrenzen haltmacht, wurde der CAS International Competition Law and Compliance bewusst international ausgestaltet. Von Anfang an profitierte der Kurs von der Zusammenarbeit mit der NYSBA (New York State Bar Association) und der UEMOA (Union Economique et Monétaire Ouest Africaine). Dieses Jahr hat das ZWH den Kurs bereits zum fünften Mal erfolgreich durchgeführt. Wiederum haben 20 Teilnehmende aus Westafrika teilgenommen, die ihre Erkenntnisse der Weiterbildung in ihren Heimatländern einbringen und dazu beitragen, das Wettbewerbsrecht international zu fördern.

Kooperation: Memorandum of Understanding mit der UNCTAD
Im Hinblick auf die langjährige, fruchtbare und länderübergreifende Partnerschaft ist das ZWH dabei, mit der UNCTAD ein Memorandum of Understanding abzuschliessen. Geplant ist eine vertiefte Kooperation im Bereich der Weiterbildung und bei internationalen Projekten. Das ZWH freut sich auf die Zusammenarbeit mit der UNCTAD und hofft auf viele weitere spannende Projekte in den Bereichen Weiterbildung, Events und Forschung.

Kontakt: Patrick Krauskopf, Zentrum für Wettbewerbs- und Handelsrecht

was Sie vielleicht auch interessiert...

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>