Von der Flick Flak zur Designeruhr

Seine Passion für Armbanduhren hat SML-Student Mark Schwarz zu einem eigenen Uhren-Startup geführt. Seine «Vault» Uhren überraschen mit einer neuen Art der Zeiteinstellung und –Ablesung.

Anfangs November durfte SML-Student Mark Schwarz in London seine Uhrenmarke Vault offiziell vorstellen. Damit erweitert der 33-jährige die lange Liste der Schweizer Uhrenbauer um ein spannendes Kapitel. Seine Vault-Uhren ticken jedoch etwas anders als die Modelle der bekannten Schweizer Hersteller. «Das Uhrwerk ist komplett entkoppelt und daher unantastbar. Es symbolisiert die Unbeherrschbarkeit der Zeit», so Schwarz. Diese Unantastbarkeit der Zeit stehe im Zentrum seiner Uhren. Mit seinem komplett autonomen Uhrwerk hat der Student des MAS-Studiengangs in Business Administration eine Weltneuheit geschaffen.

Mark Schwarz (Mitte) und sein Team

Mark Schwarz (Mitte) und sein Team

Eine Uhr so individuell wie ihre Träger
Uhren faszinieren Mark Schwarz schon lange. Angefangen bei seiner ersten Uhr, einer Flick Flak, entwickelte er mit der Zeit eine Vorliebe für kleine exklusive Marken, welche mit speziellen Zeitanzeigen aufwarten konnten. So kam der Student aus Bassersdorf auf die Idee, eine eigene Uhr zu entwickeln. Was vor vier Jahren nur als Einzelstück geplant war, ist heute ein revolutionäres Uhrenkonzept, welches von Startup Förderung Venture Kick unterstützt wird. Anfang Monat wurde es in London im Rahmen der SalonQP Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert.

Durch die aussergewöhnliche Mechanik der Vault-Uhren bediene sein Unternehmen einen Nischenmarkt und trete nicht direkt gegen die grossen Uhrenmarken an, erklärt Mark Schwarz. «Unsere Kunden sind nicht auf der Suche nach grossen bekannten Brands oder Status, sie suchen in erster Linie exklusive mechanische Kunst». Jeder Mensch habe ein individuelles Zeitempfinden, dies solle sich auch in den Uhren wiederspiegeln.

Das einzigartige Ziffernblatt der Vault-Uhren.

Das einzigartige Ziffernblatt der Vault-Uhren.

Durch das Studium an der SML gerüstet
Das Unternehmertum war dann auch nie Mark Schwarz primäres Ziel. Er sehe es mehr als Mittel zum Zweck. Sein Ziel sei in erster Linie etwas Neues und Einzigartiges zu erschaffen. Nun als Jungunternehmer profitiert Schwarz von seinem MAS BA-Studium. «Das Studium hat mir genau die Werkzeuge vermittelt, welche ich für den Aufbau von Vault benötige». Insbesondere die Module «strategisches Management» und «Marketing Management» würden ihm bei der Umsetzung dieses anspruchsvollen Vorhabens nun zu Gute kommen. Auch einen Besuch des ZHAW Startup Incubator kann sich Mark Schwarz in Zukunft vorstellen, um sein junges Unternehmen weiter voran zu bringen.

Mehr Informationen zu den Designeruhren von Mark Schwarz gibt es auf der Webseite von Vault.

Kontakt: Mark Schwarz

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