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Swiss Care Excellence Certificate – Projekt zur Förderung der Qualität in der Pflege

Die Messbarkeit, Sicherung, Weiterentwicklung und Vergleichbarkeit der Qualität im Gesundheitswesen gewinnen an Bedeutung. Dies gilt vor allem für die Pflege, wo das Interesse und der Druck nach nachweisbarer Qualität zunehmen. Dies zeigt sich auch in der Qualitätsoffensive des Bundes sowie zahlreichen Projekten, die aktuell national und kantonal lanciert sind.

Besonders bei Langzeitinstitutionen wie Pflegeheimen, Rehabilitationskliniken und Spitex-Organisationen besteht grosser Nachholbedarf was Qualitätsmanagement-Systeme und Zertifizierungen betrifft. In der Schweiz existierten erst zwei Zertifizierungsorganisationen, die sich spezifisch auf das Qualitätsmanagement von Pflegeeinrichtungen konzentrieren. Gemeinsam mit einer dieser Zertifizierungsorganisationen – der Concret AG in Bern – und dem Fachbereich Gesundheit der Fachhochschule Bern hat das Team Management im Gesundheitswesen des Winterthurer Instituts für Gesundheitsökonomie (WIG) das von der Kommission für Technologie und Innovation KTI geförderte Projekt «Swiss Care Excellence Certificate» gestartet.

 Entwicklung eines spezifischen Zertifizierungssystems
Ziel ist es die Entwicklung eines wissenschaftlich basierten Zertifizierungssystems, welches die Beurteilung von Qualitätsmanagementsystemen in der Pflege nach einem mehrstufigen Bewertungsmodell ermöglicht. Das neue Verfahren soll sich durch Komplementarität gegenüber generischen Zertifizierungsverfahren auszeichnen und die Entwicklungsstufen verschiedener Pflegeeinrichtungen im Bereich Qualitätsmanagement von der Spitex bis zu einer Station berücksichtigen. Auch die Effizienz bei der Durchführung der Audits soll erhöht werden. Für die wissenschaftliche Evaluierung ist für Anfang 2017 die Durchführung des ersten Pilot-Audits mit dem neuen Verfahren geplant.

Das Forschungsprojekt (Projektevolumen: rund CHF 200’553) ist am 1. März 2016 gestartet und steht unter der Leitung von Dr. Florian Liberatore, stellvertretender Leiter der Fachstelle «Management im Gesundheitswesen» des WIG.

Auskunft: Eva Hollenstein, Institut für Gesundheitsökonomie

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