SML-Student Raphael Prader auf Forschungsreise in China

Raphael Prader studiert seit zwei Jahren an der SML Wirtschaftsinformatik. Im Rahmen seiner Ausbildung hat er sich auf einen der wenigen Plätze für eine Forschungsreise nach China beworben, die das chinesische Technologieunternehmen Huawei an Studierende aus der ganzen Schweiz vergeben hat. Im Interview erzählt er von seinen Erfahrungen.

Angehörige von sieben Universitäten und Fachhochschulen konnten sich bewerben; nur 16 von ihnen erhielten eine Zusage. Raphael reiste nach einem Kick-off in Bern, an dem Bundesrat Schneider-Amman die Jungtalente persönlich verabschiedete, Mitte August als Vertreter der ZHAW ab nach Shenzhen und Peking.

dav

Raphael, wie bettet sich diese Forschungsreise in dein Studium an der ZHAW ein?
In den vergangenen vier Semestern Wirtschaftsinformatik an der ZHAW wurden wir unter anderem in Software Engineering, Business English, Operations- & Prozessmanagement und Human Capital Management unterrichtet. Was wir in der Schule in der Theorie gelernt haben, wiederspiegelt sich beim Technologie-Unternehmen Huawei an vielen Orten in der Praxis. Meine Forschungsreise nach China gilt als gleichwertiger Arbeitsaufwand wie ein Wahlpflichtmodul im 5. oder 6. Semester.

Wie hat dich das Studium auf die Reise vorbereitet?
Durch die hohe Inhaltsvarianz in meinem Studium war in praktischen allen Bereichen mindestens ein ordentliches Grundwissen vorhanden. Technisch anspruchsvollen Themen konnte ich aufgrund meiner Ausbildung als Mediamatiker und meiner Tätigkeit als selbständiger Entwickler ebenfalls gut folgen.

Was erhoffst du dir von der Studienreise?
Lernstunden fürs Leben und tolle Erinnerungen, wobei beides vollumfänglich erfüllt wird. Es ist schwierig, die Highlights von dieser Reise zu nennen, da es unzählige gibt: der herzhafte Tourguide in Shenzhen, das Management-Restaurant von Huawei, die unzähligen köstlichen asiatischen Mahlzeiten (u.a. Frösche, Würmer, Tauben, Enten), die Exhibition Hall von Huawei sowie natürlich die spannenden Vorträge des Management-Boards.

Was sind die Zukunftsaussichten nach dem Studium?
Sehr vielfältige und spannende. Grundsätzlich alle Unternehmensbereiche mit IT-Bezug in sämtlichen Branchen. Für mich persönlich gesprochen, möchte ich voraussichtlich meine Selbständigkeit ausbauen und immer am Rad der Zeit bzw. Technik bleiben. Eine Position in einem spannenden Unternehmen wie es Huawei ist, möchte ich aber keinesfalls ausschliessen.

Was möchtest du anderen Studierenden der ZHAW «mit auf den Weg» geben?
Wenn sie die Chance erhalten, sich auf eine solche Reise zu bewerben, dann sollten sie es unbedingt tun. Jedoch keinesfalls mit der Absicht auf die ECTS-Punkte, sondern vielmehr der Erfahrungen wegen. Ich hatte bis anhin nahezu keine Berührungspunkte mit der chinesischen (Arbeits-)Kultur, die aber in diesem Modul sehr toll vermittelt wird. Des Weiteren sollte man sich nebst Englisch auch gut mit Händen und Füssen ausdrücken können, da die meisten ausserhalb des Campus kaum Englisch sprechen. Sämtliche Eindrücke, seien sie kulinarisch, kulturell oder auf die Arbeit bezogen, werden sicherlich für sehr lange in Erinnerung bleiben.

was Sie vielleicht auch interessiert...

1 Antwort

  1. Philip sagt:

    Herzlichen Glückwunsch zur Studienreise nach China! Hoffnung Raphael hat auch Zeit, um auch in China zu reisen!

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *


Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>