SML erstmals an der CeBIT

Die SML nahm heuer erstmals  an der CeBIT teil und stellte sich dort einem internationalen Fachpublikum vor. Das Interesse war gross.

Die CeBIT in Hannover ist eine der grössten IT-Messen weltweit. Dieses Jahr (14.-18. März 2016) war die Schweiz als Partnerland mit einem 1’500m2 grossen Swiss Pavillon präsent. Rund 40 Schweizer Unternehmen und Hochschulen präsentierten dort ihre digitalen Kompetenzen, darunter auch das Institut für Wirtschaftsinformatik (IWI). Das IWI zeigte sich zusammen mit zwei weiteren Instituten der ZHAW als kompetenter Forschungspartner unter anderem im Bereich ICT sowie Health & Demographic Change.

Über mangelnden Zulauf konnte man sich am Schweizer Gemeinschaftsstand wahrlich nicht beklagen.

EU-Projekt «ExpAct» stiess auf grosses Interesse
Während der CeBIT präsentierten die Aussteller im Swiss Pavillon innovative Lösungen, Produkte und technologische Visionen. Andri Färber, Leiter des IWI, referierte über internetbasierte Plattformen, die ältere Menschen dabei unterstützen, auch über die Pensionierung hinaus einer Beschäftigung nachzugehen. Eine erste Demo-Version einer solchen Vermittlungsplattform wurde am Messestand der ZHAW präsentiert. Dort führten zudem verschiedene offizielle CeBIT-Rundgänge vorbei. Teilnehmende dieser Rundgänge waren unter anderem Vertreterinnen und Vertreter von Schweizer Unternehmen, welche während zwei Tagen anlässlich des Swiss Pavillon an der CeBIT weilten. Das Interesse dieser Fachleute am EU-Projekt «ExpAct» war gross. Im Rahmen des Projekts entwickelt ein internationales Konsortium Vermittlungsplattformen mit dem Ziel, das Potenzial und Know-how älterer Menschen für Gesellschaft und Wirtschaft nutzbar zu machen.

Andri Färber, Leiter des Instituts für Wirtschaftsinformatik, stellte das EU-Projekt «Expact» vor.

Politprominenz zu Gast
Tradition auf der CeBIT hat der Kanzlerinnen-Rundgang, welcher dieses Jahr beim Swiss Pavillon startete. Begleitet wurde Bundeskanzlerin Angela Merkel von Bundespräsident Johann Schneider-Ammann und Ständerat Ruedi Noser. Unter anderem begeisterte das Start-up Wingtra die Bundeskanzlerin sowie den Bundespräsidenten mit einer speziellen Drohne, die wie ein Flugzeug fliegt, aber wie ein Helikopter startet und landet.

Hoher Besuch im Swiss Pavillon: Bundespräsident Schneider-Ammann mit Kanzlerin Merkel und Ständelrat Noser (v.l.n.r.)

Wie für viele andere, war auch für das IWI der Auftritt an der CeBIT 2016 ein Erfolg: intensive und spannende Gespräche, neue Kontakte und Ideen gehören zu dem, was man mit nach Hause nahm. «Es war toll, unser Projekt Fachleuten vorstellen zu können. Ziel war es, potenziellen Partnern unsere Kompetenzen sowie die Möglichkeiten einer Zusammenarbeit anhand dieses Showcase aufzeigen zu können. Dies ist ausserordentlich gut gelungen. In den Gesprächen haben sich einige sehr konkrete Anfragen ergeben», so IWI-Leiter Andri Färber. Gleichzeitig war die Messe eine gute Möglichkeit, sich mit anderen Institutionen auszutauschen. Allerdings waren die Tage sehr intensiv, wie Andri Färber zugibt: «Nach der Messe war ich völlig KO.»

Auskunft: Eva Gmür, Institut für Wirtschaftsinformatik

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