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SML-Alumnus Stefan Loeber gewinnt Swiss-Life-Studienpreis 2014

Bereits zum zwölften Mal wurde heuer der Swiss Life-Studienpreis (vormals Jefferies-Preis) vergeben. SML-Alumnus Stefan Loeber hat in der Kategorie Masterstudiengang den Hauptpreis gewonnen. Herzliche Gratulation!

Stefan Loeber hat nicht nur an der SML studiert, sondern auch gearbeitetStefan Loeber hat sein Masterstudium an der SML 2014 beendet. Während dem Studium war er als wissenschaftlicher Assistent an der Hochschule tätig. Inzwischen arbeitet er bei der Liechtensteinischen Landesbank im Group Financial Risk Controlling. Mit seiner Abschlussarbeit im Masterstudiengang Banking and Finance hat er die Fachjury überzeugt und sich gegen starke Konkurrenz durchgesetzt. Er führt somit die erfolgreiche Tradition von SML-Preisträgerinnen und -Preisträgern fort. Bereits zwölf ehemalige SML-Studierende wurden bei diesem Wettbewerb ausgezeichnet und zum vierten Mal gab es den Hauptpreis in der Kategorie „Masterstudiengang“. Die feierliche Preisübergabe fand am Dienstag, 25. November, am Sitz der Swiss Life in Zürich statt.

ERC-Ansatz für den Schweizer Aktienmarkt
Indizes mit alternativen Gewichtungsansätzen, wie beispielsweise der Risikogewichtung, haben in jüngster Vergangenheit Auftrieb erhalten und stossen bei professionellen Investoren auf Interesse. Aus diesem Grund wollte Stefan Loeber in seiner Masterarbeit eine risikogewichtete Indexierungsmethode, die anhand der Equal-Risk-Contribution-Methode (ERC) implementiert wurde, genauer untersuchen. Solche Methoden wurden in der Forschung bis anhin vorwiegend als Multi-Asset-Strategie untersucht und nicht als Single-Asset-Strategie, wie in der vorliegenden Arbeit. Als Alternative zu kapitalgewichteten Portfolios wendete er einen ERC-Ansatz auf den Schweizer Aktienmarkt an. Dazu entwickelte er eigene Optimierungsalgorithmen. Weiter ermittelte er eigene kapital- und gleichgewichtete Indices als Benchmarks für SMI-Aktien und nahm dazu u.a. Dividendenadjustierungen vor.

Viel Lob für Loeber
Die Verantwortlichen der Abteilung Banking, Finance, Insurance wie auch die Wettbewerbsjury sind voll des Lobes für die Masterarbeit: Sie bewege sich analytisch und sprachlich auf einem elaborierten wissenschaftlichen Niveau. Die Daten und statistische Ergebnisse seien präzise hergeleitet, analysiert und teilweise originell interpretiert worden. Die Performancemessung erfolge mittels state-of-the-art Methoden und die Anordnung von Robustheitstests sei zielführend. Stefan Loeber sei es gelungen, komplexe statistische und finanzökonomische Methoden kunstgerecht auf neue Fragestellungen anzuwenden. Besonders hervorgehoben wurde die Anwendung des ERC-Ansatzes auf Aktienportfolios, auch unter Berücksichtigung der Kovarianzen. Der Masterarbeit wurde zudem eine hohe Praxisrelevanz attestiert: Aufgrund der Arbeit lasse sich beurteilen, inwieweit es sich lohnen könnte, Schweizer Aktienportfolios zu kreieren, die nach ERC-Prinzipien konstruiert sind. Diverse Asset Manager befassen sich derzeit mit solchen Fragestellungen und erhalten mit dieser Masterarbeit wichtige Resultate für die Entscheidungsfindung. Insgesamt wurde die Arbeit als „methodisch-empirisch hervorragende Arbeit mit aktueller praktischer Relevanz“ beschrieben. Betreut wurde sie von Prof. Dr. Peter Meier vom Zentrum Alternative Investments & Risk Management und Frank Häusler von Marcuard Family Office.

Profilierung für Preisträger und ihre Alma Mater
Mit dem Studienpreis für FH-Absolventinnen und -Absolventen vergibt die Swiss Life je einen Studienpreis für die beste Abschlussarbeit zu praxisbezogenen und zukunftsorientierten Themen aus der Finanzwelt. Der Studienpreis deckt somit eine Lücke im Bereich der Studien- und Förderpreise ab und unterstützt Bestrebungen von Fachhochschulen, sich innerhalb der Wirtschafts- und Finanzkreise als innovativ und zukunftsgerichtet zu profilieren. Die Themen der eingereichten Arbeiten müssen im weitesten Sinne mit Finanzanlagen, -dienstleistungen, -instrumenten und -märkten oder mit Corporate Finance zu tun haben. Alle Preisträgerinnen und -träger werden mit Ihren Arbeiten in der Finanz und Wirtschaft vom 29. November vorgestellt.

Auskunft: Roland Hofmann, Abteilung Banking Finance Insurance

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3 Antworten

  1. stefan siebert sagt:

    ist für einen job im treasury wirklich ein master nötig? muss der aufwand wirklich sein? ezweifle ich stark…..

  2. stefan siebert sagt:

    man muss sich ernsthaft fragen ob für so eine stelle wirklich ein master notwendig ist. aus eigener erfahrung kann ich sagen dass man selbst im IB front office kaum mehr als das 1×1 benötigt

  3. Adrian Octavio Sulzer sagt:

    Mag sein, aber dass die Karriereperspektiven mit einem Masterabschluss mittel- bis langfristig besser sind, dürfte unbestritten sein.

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