Rekordgewinne für Private Equity Manager

Mehdi Mostowfi

Aus Geld mehr Geld zu machen, war bisher vornehmlich die Domäne von Banken. Diese bekunden auf Grund der tiefen Zinsen und unsicheren Börsenkursen jedoch zunehmend Mühe, anständige Renditen zu erzielen. Leichter fällt dies Private Equity Managern, wie beispielsweise der Partners Group. Die Firma mit Sitz in Baar (ZG) versucht, das Geld von institutionellen Anlegern wie Pensionskassen und Versicherungen sowie von reichen Privatpersonen zu vermehren. Dazu kauft sie Anteile von Unternehmen, die sie auf Wachstum trimmt und verkauft sie nach fünf bis zehn Jahren wieder mit möglichst hohem Gewinn. Ein einträgliches Geschäft, wie sich zeigt. 2016 vermeldete die Partners Group einen Rekordgewinn von 558 Millionen Franken. Mehdi Mostowfi, Professor am Institut für Financial Management, weist darauf hin, dass die tiefen Zinsen der Partners Group zu Gute gekommen sind. «Der Anlagenotstand, den es im Moment gibt, macht Private Equity attraktiv für institutionelle Investoren, die vorher nie in alternative Anlagen investiert haben».

Aus SRF 10vor10, 21. März 2017 (ab 03:08)

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