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Präsentation des zweiten «KMU ZH Monitors» der Zürcher Kantonalbank

Den KMU im Kanton Zürich geht es grundsätzlich gut. Zu diesem Schluss kommt die zweite Erhebung des KMU ZH Monitors. Der Himmel erscheint nicht ganz wolkenlos. Lieferengpässe und der Mangel an qualifiziertem Personal bereiten den kleinen und mittleren Unternehmen im Kanton Zürich Kopfzerbrechen.

221101_menb_ZH-MonitorBereits zum zweiten Mal hat das Institut für Financial Management (IFI) für die Zürcher Kantonalbank den KMU ZH Monitor erhoben. Dabei handelt es sich um ein Stimmungsbild der KMU im Kanton Zürich, ähnlich einem Konjunkturbarometer. Anhand von verschiedenen Fragen, die sich auf die qualitative und quantitative Geschäftslage der individuellen Unternehmen sowie deren Umfeld beziehen, werden sieben Schlüsselwerte gebildet, die konsolidiert den KMU-Indikator ergeben.

Dieser steht aktuell beim Prädikat gut, was sich mit einer stabilen vergangenen und aktuellen Geschäftsentwicklung sowie mit den als gut bewerteten gegenwärtigen und künftigen Rahmenbedingungen begründen lassen. Grundsätzlich positiv beurteilt werden die staatlichen Institutionen, die Möglichkeit der Einflussnahme auf Umweltschutzthemen und die Auswirkungen der Digitalen Transformation. Wobei in Bezugnahme auf die staatlichen Institutionen festgestellt werden muss, dass in diesem spezifischen Schlüsselwert die Streuung sehr breit ist.

Auffällig ist, dass vor allem die Angehörigen der Branchencluster Gastronomie / Hotellerie sowie der Industrie die aktuelle Geschäftsentwicklung im Vergleich zu jener des letzten Geschäftsjahres als klar positiver beurteilen. Die Angehörigen dieser Branchen waren während der Pandemie stark von Betriebsschliessungen betroffen, weshalb es sich bei diesem Resultat um einen Nachholeffekt handeln dürfte.

Sorgen bereitet den KMU über alle Branchen hinweg der Mangel an qualifizierten Mitarbeitenden. Gleichzeitig liegt die Auslastung der befragten Betriebe im Schnitt zwischen 80 und 100 Prozent. Diesen Mangel über eigenen Nachwuchs zu decken, wäre grundsätzlich denkbar. Denn die grosse Mehrheit attestiert dem dualen Bildungssystem der Schweiz einen hohen Mehrwert und die meisten der Unternehmen, welche Lernende ausbilden, sind mit deren Zuverlässigkeit zufrieden.

Ebenfalls als grosse Herausforderung bezeichnet werden die anhaltenden Lieferengpässe von Roh- und Halbfabrikaten. Speziell ausgeprägt ist dies der Fall – wenig überraschend – bei Industrieunternehmen, im Handel sowie in der Baubranche.

Der KMU ZH Monitor 2022 wurde am 26. Oktober 2022 im Kaufleuten in Zürich vor rund 300 Personen auf Einladung von Jürg Bühlmann, Leiter des Firmenkundengeschäfts der Zürcher Kantonalbank, präsentiert. Durch den Abend führte die «10 vor 10» – Moderatorin Wasiliki Goutziomitros, die sich mit verschiedenen KMU-Unternehmerinnen und -Unternehmern sowie dem Vize-Präsidenten der Zürcher Kantonalbank, Roger Liebi, unterhielt. Auskunft zum KMU ZH Monitor 2022 gab an der Veranstaltung Andreas Schweizer, Stv. Leiter Fachstelle Corporate Performance and Sustainable Financing am Institut für Financial Management.

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Laden Sie den KMU ZH Monitor von der Website der Zürcher Kantonalbank herunter: Download KMU ZH Monitor

Kontakt

Andreas Schweizer, Stv. Leiter Fachstelle Corporate Performance and Sustainable Financing am Institut für Financial Management