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Ökonomische Integration der Schweiz im europäischen Binnenmarkt

Im 7. SML-Working Paper vergleichen Björn Plaschnik und Armin Jans von der Fachstelle für Wirtschaftspolitik die ökonomische Integration der Schweiz in den europäischen Binnenmarkt mit derjenigen anderer ausgewählte Nicht-EU-Länder. Mit Hilfe des EU-Integrationsindexes, der von Jörg König und Renate Ohr an der Universität Göttingen entwickelt wurde, kann gemessen werden, wie intensiv einzelne Mitgliedstaaten in die Europäische Union integriert sind. Björn Plaschnik und Armin Jans haben den Index so modifiziert, dass die wirtschaftliche Verflechtung von Drittländern mit der EU untersucht werden kann.

Das Working Paper vergleicht erstmals den Integrationsgrad von Norwegen, der Türkei und den USA gezeigt mit demjenigen der EU-25-Länder und der Schweiz. Abgesehen von der Schweiz, die insgesamt einen höheren Integrationsgrad als das EU-Mittel aufweist, liegen die Indexwerte für die Drittländer in der Regel deutlich unterhalb des EU-Mittelwerts. Im Jahr 2012 finden sie sich häufig auf den letzten Plätzen aller 28 betrachteten Länder. Während der Integrationsgrad Norwegens 2004-2012 leicht zurückging, nahm er in den drei anderen Nicht-EU-Ländern im gleichen Zeitraum zu, am wenigsten in der Schweiz und am stärksten in der Türkei. Die Clusteranalyse bestätigt, dass die vier betrachteten Nicht-EU-Staaten bezüglich der wirtschaftlichen EU-Integration deutlich weniger homogen als die EU-25-Länder sind, seit 2004 hat sich das für diese Länder ausser der Türkei noch verstärkt.

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Auskunft: Björn Plaschnik, Fachstelle für Wirtschaftspolitik

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