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«The Next Big Thing» im Claims Management

Am zweiten «Fokus Claims Management» vom 19. April 2018 gaben Experten von Schweizer Versicherungsunternehmen Einblicke in die Schadenbearbeitung mit Hilfe von Smart Data und Blockchain-Technologien.

Das Thema Blockchain bewegt die Nation. Es ist allseits bekannt, dass sich die technologischen Möglichkeiten enorm weiterentwickelt und die Dynamiken deutlich zugenommen haben. Sei dies in der Medizin, in der Finanzwirtschaft oder im Rohstoffhandel. Im Januar 2018 hat das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen eine Arbeitsgruppe zu Blockchain gegründet. Ebenso Anfang des Jahres stand das Thema Blockchain auf der Tagesordnung des World Economic Forum (WEF). Doch was bedeutet der Einsatz neuer Technologien für das Claims Management? Dieser Frage gingen Experten der AXA, der D One Solutions AG sowie der Inacta AG am Fokus Claims Management nach. Durch den Anlass führte Rolf Günter, Dozent und Studienleiter des CAS Claims Management.

Smart Data in der Schadenbearbeitung der AXA
Bei der AXA nimmt das Claims Management in Bezug auf Smart Data eine strategisch bedeutende Rolle ein. Christoph Mäder und Jürg Dietrich, aus dem Bereich Data & Analytics der AXA, erläuterten die digitale Schadenmeldung, das datenbasierte Partner-Management sowie die systemunterstützte Erkennung von Versicherungsmissbrauch. Dem Publikum wurde aufgezeigt, wie eine digitale Schadenmeldung mit Hilfe eines Chat-Bot abläuft. In einem zweiten Schritt erläuterten die Experten der AXA, wie Auswahl und Management der Partner datenbasiert unterstützt wird. Die AXA arbeitet mit verschiedenen Dienstleistern zusammen, um dem Kunden im Schadenfall einen optimalen Service zu bieten. Schliesslich zeigten Mäder und Dietrich auf, dass die systemunterstützte Erkennung von Versicherungsmissbrauch eine Prüfung aller Schadenfälle ermöglicht. Smart Data liefert dabei relevante Informationen und Ansatzpunkte für die Ermittler.

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Rolf Günter im Gespräch mit Hans Peter Gränicher und Ruben Wolff von der D One Solutions AG.

Automatisierung der Schadenbearbeitung
Hans Peter Gränicher und Ruben Wolff von der D One Solutions AG erläuterten dem Publikum die Automatisierung der Schadenbearbeitung am Beispiel einer Krankenkasse. Gränicher und Wolff fokussieren sich auf das Machine Learning. Die Referenten zeigten verschiedene Möglichkeiten für maschinelles Lernen auf. In diesem Kontext ist das Sammeln von Daten besonders wichtig.

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Jens Beba von der Inacta A ist Mitinitiator der ersten Ausgabe der Blockchain Competition.G

Blockchain für Claims Prozesse
Über Blockchain für Claims-Prozesse sprach Jens Beba von der Inacta AG. Beba ist einer der führenden Köpfe bei der Suche nach Nutzenpotenzialen am Schnittpunkt der Blockchain-Technologie mit dem Versicherungssektor. Er ist Mitinitiator der ersten Ausgabe der Blockchain Competition und war das erste Mitglied des Inacta-Management-Teams, welches sich mit potenziellen Anwendungsfeldern der Blockchain-Technologie im Versicherungsbereich auseinandergesetzt hat. Nach einer Einführung in die Blockchain-Technologie zeigte Beba auf, in welchen Bereichen die Technologie zum Einsatz kommt. Weiterhin wurde erläutert, wie sich die Blockchain auf das Claims Management in der Versicherungsindustrie auswirkt.

Die technologischen Entwicklungen sind u. a. Themen des neuen CAS Claims Management, der im August 2018 startet.

Die «Fokus Claims Management»-Reihe wird mit der dritten Veranstaltung am Donnerstag, 4. April 2019 fortgesetzt.

Auskunft: Hanka Heimpold, Zentrum für Risk & Insurance

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