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News aus der Hochschullandschaft

Das IFZ geht definitiv nach Rotkreuz – Wirtschaftsfakultät der Uni Luzern startet im HS 2016 – ETH möchte die Weiterbildung ausbauen – Neues SBFI-Label für flexible Weiterbildung

FACHHOCHSCHULEN

Das Institut für Finanzdienstleistungen der HSLU geht definitiv nach Rotkreuz
Trotz Gegenwehr der Stadtzuger Vertreter hat der Kantonsrat entschieden: Sowohl die Abteilung Informatik als auch das Institut für Finanzdienstleistungen (IFZ) der Hochschule Luzern werden in Rotkreuz in der Suurstoffi angesiedelt. Bereits nächstes Jahr werden erste provisorische Räume bezogen. Der Beginn der Bauarbeiten ist voraussichtlich 2017; bezugsbereit soll das neue Gebäude 2019 sein. (Quelle: SRF)

Direktor des Departements Wirtschaft der HSLU tritt zurück
Xaver Büeler, der das Departement Wirtschaft der Hochschule Luzern leitet, wird auf Ende März 2016 zurücktreten. Er leitete das Departement während acht Jahre, in denen es in allen Leistungsbereichen stark expandierte. Allein die Zahl der Studierenden stieg von rund 1ʼ130 auf knapp 2ʼ000 an. Die Leitungsstelle als Direktor/in der Hochschule Luzern – Wirtschaft wird ab Juli 2015 ausgeschrieben. (Quelle: HSLU-News)

Kalaidos führt neuer CAS in Real Estate Taxation ein
Das Schweizerische Institut für Steuerlehre der Kalaidos bietet ab dem Herbst 2015 den neu entwickelten CAS FH in Real Estate Taxation an. Der Studiengang richtet sich an Personen, die sich umfassend mit den Grundlagen des Immobiliensteuerrechts vertraut machen wollen. Dieser CAS ist auch ein Baustein der modularen Masterprogramme der Kalaidos Fachhochschule und kann zu einem EMBA FH oder MBA FH erweitert werden. ECTS: 15, Kosten: CHF 9‘000, Dauer: 6 Monate. (Quelle: Kalaidos-News)

FFHS verzeichnet ein Drittel mehr Neuimmatrikulationen
Verteilt auf die Regionalzentren Zürich, Bern, Basel und Brig starten 490 neue Bachelor- oder Master-Studierende ins Herbstsemester an der Fernfachhochschule. 129 Personen beginnen eine Weiterbildung. In den Studiengängen Informatik und Wirtschaftsinformatik ist der Zuwachs besonders deutlich. (Quelle: FFHS News)

FFHS führt CAS in IT & Law ein
Im Mittelpunkt des neuen CAS stehen Rechtsfragen, die sich im Geschäftsalltag im Zusammenhang mit der Anwendung von Informationstechnologien ergeben. Themenblöcke sind: IT-Recht, Datenschutz und Records Management sowie E-Business und Cyber Crime. Das CAS kann auch im Rahmen des Weiterbildungsmasters «MAS Business Law» sowie des «MAS Web4Business» gewählt werden. Start: Februar 2016, Dauer: 1 Semester, Kosten: CHF 6‘600, ECTS: 15, Methode: Blended Learning (80% begleitetes Selbststudium, 20% Präsenzunterricht). (Quelle: FFHS-News)

FFHS führt CAS in Intellectual Property ein
Geistiges Eigentum und dessen Schutz nimmt aus gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Gründen einen ausserordentlich hohen Stellenwert ein. Der neue CAS Intellectual Property bietet eine kompakte Weiterbildung im Bereich des Immaterialgüterrechts. Im Zentrum stehen folgend Themenbereiche: Urheberrecht und Unlauterer Wettbewerb, IT-Recht und IP-Steuerfragen/IP-Bewertung, Registerrechte mit Schwerpunkt Marken- und Patentrecht. Start: Februar 2016, Dauer: 1 Semester, Kosten: CHF 6‘600, ECTS: 15, Methode: Blended Learning (80% begleitetes Selbststudium, 20% Präsenzunterricht). (Quelle: FFHS-News)

BFH führt MAS in Data Science ein
Es gelte, Spezialisten auszubilden, die über hohe Kompetenzen in Informatik, Statistik, Kommunikation, Visualisierung aber auch über Erfahrung aus speziellen Geschäftsbereichen oder einer Branche verfügen. Data Scientists sollen die Lücke zwischen Business und Daten füllen, denn Unternehmen seien sich des Potenzials der verfügbaren Datenmengen immer mehr bewusst. Besonders angesprochen sind Absolventen aus den Bereichen Informatik, Wirtschafts- und Medizininformatik. Start: Frühling  2016, Dauer: 5 Semester, Kosten: CHF ca. 25‘800.-, ECTS: 60. (Quelle: inside-it.ch)

 

UNIVERSITÄTEN / ETH

Wirtschaftsfakultät Uni Luzern startet definitiv im HS 2016
Die Universität Luzern hat die für den Aufbau der Wirtschaftsfakultät notwendigen Finanzmittel beschaffen können. Der Universitätsrat hat gemäss einer Medienmitteilung grünes Licht für den Start gegeben. Für die ersten vier Betriebsjahre ist die Universität auf die finanzielle Mitwirkung von Aufbaupartnern angewiesen. Die Universität hat Zusagen von Stiftungen, Firmen und Privaten, die zusammen mit einem Anteil Vorfinanzierung aus dem Eigenkapital der Universität die Finanzierung des Aufbaus sicherstellen. Der Aufbau und Betrieb erfolgen ohne zusätzliche Mittel des Kantons Luzern. Der erste Bachelor-Studiengang beginnt im Herbst 2016. Die Universität rechnet im ersten Jahr mit 100 bis 150 Studierenden. Diese finden Platz im Hauptgebäude beim Bahnhof. Neben einem generalistischen Bachelor wird die Fakultät drei Master-Schwerpunkte anbieten: politische Ökonomie, unternehmerische Führung sowie Gesundheitsmanagement und -ökonomie. (Quelle: Luzerner Zeitung)

ETH möchte die Weiterbildung ausbauen
800 Studenten befinden sich derzeit an der ETH in einem Weiterbildungslehrgang. Diese sind allerdings nicht ausgewogen über alle Departemente verteilt: Weitaus am beliebtesten sind Management-Master, die allein 200 Studierende zählen. Laut ETH-Gesetz muss die Hochschule Weiterbildung anbieten. Bis anhin sei dies vor allem bottom up initiiert worden. Nun wurde ein Prorektor Weiterbildung eingesetzt, der den Ausbau gezielt angehen soll. Mit ihrer Weiterbildungsoffensive drängt die ETH in einen Markt, der vor allem von den Fachhochschulen (FH) konsequent bearbeitet wird. (Quelle: NZZ)

 

ANDERE BILDUNGSINSTITUTIONEN

KV: Neue Lehrgänge für Quereinsteiger und Verwaltungsprofis
Im Oktober startet der neue Zertifikatskurs öffentliche Verwaltung. Angeboten wird er von der KV Zürich Business School und der Gemeindefachschule. «Bisher mussten junge Kaufleute nach der Verwaltungslehre lange warten, bis sie an der ZHAW eine Gemeindeweiterbildung absolvieren konnten». «Die Gemeindefachschule ermöglicht nun im direkten Anschluss an die Grundbildung eine fachliche Vertiefung und erste Spezialisierungen.» Der berufsbegleitende Lehrgang dauert drei Semester. Erfolgreiche Absolventen erhalten einen kantonalen Fachausweis als Gemeindefachleute und verfügen über vielfältige Anschlussmöglichkeiten, auch ausserhalb Zürichs. (Quelle: 20 Minuten)

 

POLITIK

Kanton ZH: Keine Chance für kostenlose Bildung
Als nicht umsetzbar beurteilt der Kantonsrat die Initiative, welche Zürchern den Besuch der kantonalen Bildungseinrichtungen kostenlos ermöglich will. Nur SP und AL tragen das Volksbegehren mit. (Quelle: NZZ)

Mehr Fachkräfte dank flexibler Weiterbildung
Der Verein «Modell F» setzt sich für flexible und individuell gestaltbare Bildungsgänge ein. Frauen mit Kindern, aber auch Arbeitslose oder vielbeschäftigte Führungskräfte sind auf individuell gestaltbare Weiterbildungen angewiesen. Bildungsinstitutionen, welche dies anbieten, werden mit dem Label «Modell F» zertifiziert. Josef Widmer, stellvertretender Direktor des SBFI, sagt, die Ziele des Vereins entsprächen weitgehend denjenigen des Bundes. Dieser könne ein flexibleres Bildungssystem jedoch nicht «von oben herab verordnen». Das Umdenken müsse in den Köpfen der Verantwortlichen in den Kantonen und Bildungsinstitutionen sowie in den Unternehmen und Berufsverbänden stattfinden. (Quelle: NZZ)

 

AUSLAND

Fusionen von Hochschulen in Europa im Trend
Immer mehr europäische Hochschulen fusionieren. Das zeigt eine Studie der European University Association. Die Absicht, Doppelspurigkeiten zu beseitigen und so Kosten einzusparen, ist ein wichtiger Treiber von Fusionen. Die vorliegende Studie betont ein zentrales Resultat, das quer zu den Erwartungen vieler politischer Entscheidungsträger stehen dürfte: Einsparungen sind mit Fusionen kaum zu erzielen. Jedenfalls nicht kurz- und wohl auch nicht mittelfristig. Im Gegenteil beanspruchen solche Projekte über längere Zeit sowohl finanzielle wie auch personelle Ressourcen sehr stark. Ein weiteres Ziel von Fusionen ist die Qualitätssteigerung. Grössere Institutionen profitieren von professionelleren Strukturen, etwa beim Anwerben von Drittmitteln, und schneiden oft auch in Rankings besser ab. (Quelle: NZZ Campus) 

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