Nationaler Zukunftstag an der SML

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Matthias Litzke vom Institut für Wirtschaftsinformatik erklärt den Mädchen am Zukunftstag das Schoggi-Planspiel.

Am 13. November 2014 öffneten landesweit zahlreiche Unternehmen, Organisationen und Bildungsinstitutionen ihre Türen für Kinder der 5. bis 7. Klasse. Auch an der ZHAW wurden verschiedene Workshops organisiert, an denen die Departemente Einblicke in ihre unterschiedlichen Fachgebiete gaben. Matthias Litzke und Christian Hitz vom Institut für Wirtschaftsinformatik stellten für die Kinder das am MIT entwickelte «Beer Distribution Game» altersgerecht als Schoggi-Planspiel nach. Es ging um Frage, wie es Supermarktfilialen schaffen, dass jederzeit eine ausreichend Menge an Schokolade im Regal steht. Vom Milchbauernhof und Schokolade-Produzenten über die Speditition bis zu den Filialen mussten die Information rechtzeitig und korrekt bis durchgegeben werden. Zum Schluss der Spielrunden lief die Dynamik der Lieferkette aus dem Ruder. Die Kinder lernten, wie Wirtschaftsinformatik und Supply Chain Management dabei helfen können, den Kundenbedarf richtig einzuschätzen und wie Informationen weitergegeben werden.

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Jungen und Mädchen nahmen in getrennten Gruppen am Planspiel teil, damit sie sich voll konzentrieren konnten.

Die Wurzeln des Nationalen Zukunftstages reichen über ein Jahrzehnt zurück: Im Jahr 2001 wurde erstmals der sogenannte „Vater-Tochtertag“ initiiert. Ziel war es, Mädchen Einblick in die Berufswelt klassischer Männerberufe zu geben und die Väter für die Bedeutung der Berufswahl ihrer Töchter zu sensibilisieren. Einige Jahre später wurden die Mütter animiert, ihre Buben an diesem Tag ebenfalls mit zur Arbeit zu nehmen. Seit vier Jahren heisst der Tag nun Zukunftstag. Die Grundidee ist dabei nach wie vor die alte: Schülerinnen und Schüler sollen an diesem Tag Einblicke in Arbeitsfelder erhalten, die traditionellerweise dem anderen Geschlecht zugeordnet werden und in denen der Nachwuchs nach wie vor homogen ist.

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Nach dem offiziellen Teil trafen sich Kinder und Eltern im Volkartgebäude zu Kaffee und Kuchen.

Die SML-Stabstelle Diversity bedankt sich bei den Kindern und den Eltern für ihre Teilnahme am Zukunftstag. Christian Hitz und Matthias Litzke sei an dieser Stelle nochmals herzlich für ihr grosses Engagement in die kindergerechte Vorbereitung des SML-Workshops gedankt.

Auskunft: Alix Hetzer, Co-Beauftragte der SML für Gender/Diversity

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