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Nationaler Zukunftstag an der SML

Am 12. November 2015 öffneten landesweit zahlreiche Unternehmen, Organisationen und Bildungsinstitutionen ihre Türen für Kinder der 5. bis 7. Klasse. Auch an der ZHAW wurden Workshops organisiert, an denen die Departemente Einblicke in ihre Fachgebiete gaben.

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Innerhalb von 45 Minuten hatten die Jungen und Mädchen eine Präsentation über ein Tier, ein Hobby oder ihren Traumberuf erstellt.

An der SML School of Management and Law führten Samuel Jost und Fabienne Javet vom Zentrum für Innovative Didaktik den Workshop zum Thema «Zukunft des Lernens – Lernvideos produzieren» durch. Dabei stellten sich die Kinder der Herausforderung ein eigenes Lernvideo herzustellen. Innerhalb von 45 Minuten hatten die Jungen und Mädchen eine Präsentation über ein Tier, ein Hobby oder ihren Traumberuf erstellt. Ein Grossteil wusste bereits wie man mit PowerPoint arbeitet und konnte innerhalb kurzer Zeit sehr anschauliche Präsentationen erstellen. Diese wurden dann kurz geübt und anschliessend ging es ins hauseigene Videoaufnahmestudio der SML.

Die Aufnahmetechnik war für die Kinder schnell verständlich und sie hatten wenig bis gar keine Berührungsängste vor der Kamera zu stehen. Nach einer kurzen Instruktion von Samuel Jost, konnte jedes Kind sein eigenes kurzes Lernvideo aufnehmen. Dies natürlich professionell unterstützt wie im TV von einem Teleprompter damit der Text nicht auswendig gelernt werden musste. Es wurde viel gelacht, ausprobiert, geschauspielert und von der Zukunft geträumt. Workshop-Leiter Samuel Jost meint dazu: «Für mich war es ein sehr gelungener Event, da die Kinder spielend in ein neues Berufsfeld schauen konnten.»

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Nach einer kurzen Instruktion konnte jedes Kind sein eigenes kurzes Lernvideo aufnehmen.

Die Wurzeln des Nationalen Zukunftstages reichen über ein Jahrzehnt zurück: Im Jahr 2001 wurde erstmals der sogenannte «Vater-Tochtertag» initiiert. Ziel war es, Mädchen Einblick in die Berufswelt klassischer Männerberufe zu geben und die Väter für die Bedeutung der Berufswahl ihrer Töchter zu sensibilisieren. Einige Jahre später wurden die Mütter animiert, ihre Buben an diesem Tag ebenfalls mit zur Arbeit zu nehmen. Seit fünf Jahren heisst der Anlass nun Zukunftstag. Die Grundidee ist dabei nach wie vor die selbe: Schülerinnen und Schüler sollen Einblicke in Arbeitsfelder erhalten, die traditionellerweise dem anderen Geschlecht zugeordnet werden und in denen der Nachwuchs nach wie vor eher homogen ist.

Die SML-Stabstelle Diversity bedankt sich bei den Mädchen und Jungen und den Eltern für ihre Teilnahme am Zukunftstag. Samuel Jost und Fabienne Javet sei an dieser Stelle nochmals herzlich für ihr grosses Engagement in die kindergerechte Vorbereitung des SML-Workshops gedankt.

Auskunft: Astrid Benz, Co-Beauftragte der SML für Gender/Diversity

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