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Magere Bilanz bei Freihandelsabkommen

Markus Prandini

2014 ist das Freihandelsabkommen zwischen der Schweiz und China in Kraft getreten. Die bisherige Bilanz fällt jedoch ernüchternd aus. Laut einer Studie der Schweizerisch-Chinesischen Handelskammer profitieren bisher nur ungefähr zehn Prozent der Schweizer Unternehmen von reduzierten Zöllen. Grund dafür sind häufig Formalitäten.

Weniger Probleme mit dem Freihandelsabkommen hat die Schweizer Uhrenindustrie. 90 Prozent aller Uhren-Exporte wurden bereits im ersten Jahr des Abkommens zu reduzierten Tarifen verzollt. Ein Grund ist, dass die Schweizer Uhrenindustrie sehr exporterfahren ist, wie Dr. Markus Prandini, Leiter des Competence Center Asia Business, gegenüber der Tagesschau erklärt. «Es gibt viele grosse Unternehmen in der Uhrenindustrie, welche die nötigen Strukturen haben». Zudem hätten sie einen starken Verband hinter sich. Dieser unterstütze seine Mitglieder beim Export.

Aus der Tagesschau, 6. April 2016 (ab 01:40)

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