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Internationale Kooperation mit der UNCTAD

Sammelklagen mit Schadenersatzforderungen in Millionenhöhe sind vor allem aus den USA bekannt. Solche Class Actions können aber auch ein effizientes Mittel sein, um geschädigte Konsumenten bei einem Kartellrechtsverstoss schadlos zu halten.

«Die ersten Ergebnisse der Recherche zeigen, dass die Hürden für Class Actions derzeit sehr hoch sind», sagte Fabio Babey am Meeting der UNCTAD in Genf.

«Die ersten Ergebnisse der Recherche zeigen, dass die Hürden für Class Actions derzeit sehr hoch sind», sagte Fabio Babey am Meeting der UNCTAD in Genf.

Wie sieht eine effektive, konsumenten- und wirtschaftsfreundliche Class Action im Wettbewerbsrecht aus? Dieser Frage geht das Zentrum für Wettbewerbs- und Handelsrecht (ZWH) im Rahmen einer Kooperation mit der United Nations Conference on Trade and Development (UNCTAD) und internationalen Forschungspartnern nach. Aufgrund der Ergebnisse empirischer Untersuchungen in ausgewählten Ländern werden «Best Practices for Class Actions in Competition Law» entwickelt.

Treffen internationaler Wettbewerbsexperten bei der UNO
Im Palais des Nations in Genf finden sich jährlich Wettbewerbsexperten aus den UNO-Mitgliedstaaten und ausgewählten universitären Institutionen zusammen und tauschen sich während drei Tagen über ihre Forschungsprojekte zu Konsumentenschutz und Wettbewerb aus. Anlässlich des 7th Meeting of the Research Partnership Platform der UNCTAD am 19. Oktober 2016 stellten Fabio Babey und Seraina Gut die ersten Fortschritte des Projekts vor.

Erste Ergebnisse präsentiert
Die ersten Ergebnisse der Recherche zeigen, dass die Hürden für Class Actions derzeit sehr hoch sind. «Für Konsumenten ist es schwierig, schlagkräftige Beweise anzuführen, da die Risiken und Kosten dafür unverhältnismässig hoch sind», erklärte Dr. Fabio Babey in seiner Präsentation. Deshalb sei es angezeigt, die Konsumentenrechte zu stärken. Das ZWH wird im Rahmen des Projekts weiter auf internationale Kontakte zu anderen Hochschulen zurückgreifen um das anspruchsvolle Forschungsprojekt voranzutreiben.

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie auf der Internetseite der Research Partnership Platform.

Auskunft: Fabio Babey, Zentrum für Wettbewerbs- und Handelsrecht

 

 

 

 

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