IDOSH: SML-Student will eine App für Fahrgemeinschaften entwickeln

SML-Student Pascal Leuthold und sein Partner Argjent Kaba entwickeln eine App, die dabei hilft, Fahrgemeinschaften zu bilden. Momentan suchen die beiden Jungunternehmer nach Investoren.

IDOSH ist eine App, die Menschen dabei helfen soll, Fahrgemeinschaften zu organisieren und auf diesem Weg Zeit und Geld zu sparen. Personen, die mit dem Auto eine bestimmte Strecke fahren, können über die IDOSH App eine Mitfahrgelegenheit anbieten, welche andere User für einen Unkostenbeitrag in Anspruch nehmen können. Soweit die Idee von Pascal Leuthold und Argjent Kaba. Die Idee sei Argjent Kaba in Los Angeles gekommen, als er eine Mitfahrgelegenheit nach San Francisco gesucht habe, erklärt Leuthold. Dem 26-jährigen Betriebsökonomie-Student aus Würenlos gefiel sie auf Anhieb und zusammen wollen sie die beiden nun verwirklichen. Die Crowdfunding-Webseite «Kickstarter.com» soll dabei helfen.

IDOSH

So funktioniert die geplante IDOSH App

Sharing Economy
IDOSH steht für «I do sharing» erklärt Pacal Leuthold. In der Sharing-Economy sehen die beiden Jungunternehmer die Zukunft. Wenn Menschen bereit seien, ihre eigenen vier Wände mit Fremden zu teilen, dann doch sicher auch ihren Beifahrersitz, ergänzt der SML-Student. Damit spielt Leuthold auf das äusserst erfolgreiche Unternehmen Airbnb an, welches Privatpersonen ermöglicht, ihre Wohnung oder einzelne Zimmer zu vermieten. Grund zur Zuversicht gibt auch die Tatsache, dass sich in Deutschland eine ähnliche Fahrgemeinschafts-App bereits erfolgreich etabliert hat.

Viele Wege führen nach Rom
Momentan ist IDOSH auf Kickstarter jedoch noch weit vom angestrebten Finanzierungsziel entfernt. Für Jacques Hefti, SML-Dozent für Innovation und Entrepreneurship, ist der anvisierte Betrag von 150’000 Franken für diese Art von Projekt in einer sehr frühen Phase und auf die kleine Schweiz beschränkt eher hoch angesetzt. Generell begrüsse er jedoch Start-up-Ideen, welche ein Problem lösen oder eine latente Nachfrage bedienen. Auch Leuthold und Kaba sind sich bewusst, dass es nicht einfach wird, den gewünschten Betrag zu erreichen. Falls es per Kickstarter nicht klappen sollte, fände man jedoch bestimmt einen anderen Weg, gibt sich der Jungunternehmer optimistisch. «Viele Wege führen bekanntlich nach Rom», so Leuthold – und vielleicht ja auch per Mitfahrgelegenheit.

Wer Pascal Leuthold und Argjent Kaba unterstützen möchte, kann dies noch bis zum 23. Juni 2016 via Kickstarter.com tun. Wer selber eine Idee für ein Start-Up hat und professionelle Unterstützung sucht, erhält diese im ZHAW Runway Startup Incubator.

Kontakt: Pascal Leuthold, pascal.leuthold@gmail.com, 079 534 68 78

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