Human Capital Management ohne HR?

Das Fachbuch «Human Capital strategisch einsetzen» von SML-Prof. Peter Meyer-Ferreira ist soeben in einer zweiten, umfassend überarbeiteten Auflage erschienen. Es zeigt auf, wie Humankapital gewonnen und optimal eingesetzt wird, um das Geschäftsergebnis zu verbessern.

«Human Capital Management erfolgreich einsetzen» ist in einer zweiten überarbeiteten Auflage erschienen.

«Human Capital Management erfolgreich einsetzen» ist in einer zweiten überarbeiteten Auflage erschienen.

Um gleich zu Beginn ein Missverständnis aus dem Weg zu räumen: im Human Capital Management (HCM) geht es nicht darum, Mitarbeitende ganz unpersönlich als Kapital, als einen auf einen Geldwert reduzierten Faktor zu behandeln. Denn mit Human Capital ist nicht der Mensch selbst gemeint, sondern das, was er an Fähigkeiten, Wissen, Erfahrungen und Kreativität mitbringt und potentiell für das Unternehmen einsetzen kann. Das ist ein entscheidender Unterschied.

SML-Professor Prof. Peter Meyer-Ferreira zeigt in seinem Buch «Human Capital strategisch einsetzen – neue Wege zum Unternehmenserfolg», welche Wertschöpfungspotenziale es in den Handlungsfeldern Human Capital Marketing, Competence Management und Performance Management zu nutzen gilt – und zwar jenseits der ausgetretenen Pfade des Mainstreams. In der zweiten, umfassend überarbeiteten Auflage kommen folgende neuen Aspekte hinzu:

  • HCM ist Unternehmensführungsaufgabe. Sobald ein Unternehmen Mitarbeitende für seine Aufgaben benötigt, muss es sich mit dem Management des Humankapitals auseinandersetzten. Eine HR-Funktion braucht es dazu nicht zwingend – auch wenn es einige Aufgaben gibt, die in der Regel für das Unternehmen nutzenstiftend an das HR delegiert werden.
  • Unternehmen existieren, weil sich Kooperation lohnt. Das Performance Management, das oft auf ein Management by Objectives (MbO) reduziert ist, ignoriert diese Einsicht auf fahrlässige Weise. Wer Unternehmen führt, muss die grundlegenden Mechanismen kennen, wie Leistung gesteuert werden kann. Das funktioniert nicht nur über Zielvereinbarungen.
  • Für HCM braucht es ein profundes strategisches Verständnis. Wie sieht das Geschäftsmodell des Unternehmens aus? Wie ist die Organisation auf den verschiedenen Märkten positioniert (nicht nur auf dem Absatzmarkt)? Ohne eine sorgfältige Analyse fruchten Entscheidungen und Massnahmen in den HCM-Handlungsfeldern wie HC-Marketing und Competence Management wenig.

Fazit: wer Ausdauer hat und auf Brain-Food steht, erhält mit der neuen 2. Auflage nahrhafte Inspirationen. Angesprochen sind dabei nicht nur HR-Fachleute, sondern vor allem Manager, Unternehmerinnen und Unternehmer sowie alle, die sich für Unternehmensführung interessieren. Eine ausführlichere Zusammenfassung des Buchs gibt es auf der Website des ZHCM.

Auskunft: Claudia Pölderl, Zentrum für Human Capital Management

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