Eine Woche voller Gesundheit geht zu Ende

Die Abteilung General Management hat erstmals eine Gesundheitswoche durchgeführt. 55 Teilnehmende nutzten die grosse Angebotspalette und besuchten Kurse wie Yoga, Dance Aerobic, Meditation und Achtsamkeit, Stressmanagement oder Smart Lunch.

Die Kurse der AGM-Gesundheitswoche waren mit durchschnittlich 8-14 Teilnehmenden gut besucht. «Am beliebtesten war das Massageangebot», sagt Organisatorin Sandra Burdet. Ein grosses Dankeschön richtet sie an die Mitarbeitenden, welche die Gesundheitswoche durch ihr freiwilliges Engagement ermöglicht haben: Claudia Pölderl, Devon Wemyss, Imke Knafla, Mathias Schüz, Mike Stoll, Pat Fischli, Rahel Papis, Stephan Loretan, Verena Berger sowie die Studierenden des Departements Gesundheit.

Die Rückmeldung und Impressionen der Teilnehmenden zeigen den Erfolg der Gesundheitswoche. «Das Echo war äusserst positiv», sagt Sandra Burdet. «Eine weitere Durchführung wurde mehrmals gewünscht.»

Smart LunCH

sieb«Ich lernte, Smart LunCH hat viel mit den letzten beiden Buchstaben und vor allem mit dem Credo «Ausgewogen und umweltfreundlich» zu tun. Von der Ernährungspyramide ging es über den Nachhaltigkeitsindex zu den Umweltbelastungspunkten. Ich sollte ca. 700 kcal für mein Mittagsmenü kalkulieren. Was liegt da drin? Ein Döner? Salat mit französischer Sauce?

Dann: Qualifizierende Nährstoffe (ungesättigte Fettsäuren, Eiweiß, Ballaststoffe) abzüglich disqualifizierender Nährstoffe (Salz, gesättigte Fettsäuren, Zucker) sollten einen positiven Saldo ergeben, um ein ausgewogenes Menü zu erhalten. Ist gar nicht so einfach! Wie finde ich die Nährstoffe im Menü der Kantine heraus? Soll ich fragen, ob ich erst probieren darf?

Und die Umweltbelastung kann auf einen einfachen Nenner gebracht werden: bevorzuge frische, saisonale Bio-Produkte aus der Schweiz. Pfui sind konventionell produzierte, tief gekühlte oder konservierte Produkte aus non-EU-Ländern. Es ist aber auch unfassbar, wie viel Energie für Produktion, Kühlung und Transport unserer Lebensmittel verschwendet wird, wie viel CO2 und weitere klimaschädliche Stoffe dabei in die Atmosphäre abgegeben werden, wie viel Regenwald gerodet und Boden den Monokulturen geopfert wird – und noch immer sind fast 800 Millionen Menschen von Hunger betroffen.

Das Thema ist äusserst komplex. Wir hätten locker einen Tagesworkshop machen können, um verschiedene Produkte zu probieren, Indexe zu kalkulieren und Umweltbelastungspunkte zu berechnen. Und zu Mittag hätten wir zusammen ein schmackhaftes, ausgewogenes und umweltfreundliches Menü gekocht. Das wünsche ich mir für die nächste Gesundheitswoche. Damit wir uns noch bewusster werden: Smart LunCHen bringt’s!»

Marcel Sieber, Teilnehmer von «Smart LunCH»

Ausgewogene Ernaehrung_1

Die Kurse «SmartLunCH» und «Ausgewogene Ernährung» thematisierten den Umgang mit dem Essen.

 

kaedAusgewogene Ernährung
«Da ich selbst eine Ausbildung als Ernährungscoach absolviert habe, ist mein Interesse an diesem Thema sehr gross. Ich habe mich für diesen Kurs angemeldet, um neue Ideen und Inputs zum Thema Ernährung zu erhalten. Zudem finde ich die Gesundheitswoche eine tolle Idee und wollte diese unterstützen.

In den kurzen 45 Minuten erhielten wir einen guten Überblick über das Thema Ernährung. Meiner Meinung nach wurden die wichtigsten Aspekte einer ausgewogenen Ernährung sehr anschaulich und verständlich dargestellt. Sehr gut fand ich die Erklärung des Tellermodells und auch dass wir das Gelernte anschliessend direkt an einem Menü unserer Mensa anwenden konnten. Vielleicht könnte man die Veranstaltung in Zukunft etwas verlängern, damit man mehr Zeit hat auf individuelle Fragen einzugehen oder die einzelnen Themen etwas genauer zu erklären. Es würde mich freuen, wenn es in Zukunft wieder eine Gesundheitswoche geben würde.»

Sandra Kägi, Teilnehmerin «Grundlagen einer ausgewogenen Ernährung»

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Rahel Papis führt durch den Workshop «Wake up Yoga».

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Wake up Yoga

07:45 im LN (nicht um sonst heisst die Stunde Wake Up Yoga). Alle sind ready auf ihrer Matte. Als erstes führt Rahel uns in Ihre Philosophie und einige Basisthemen des Yogas ein. Rahels Philosophie, welche Sie uns auch während der Stunde immer wieder mitgibt, ist simpel aber umso wichtiger: Yoga ist kein Wettbewerb, jeder hat andere Grenzen und Möglichkeiten und schliesslich geht es darum, im Hier und Jetzt zu sein. Zudem lernen wir, dass wir rund 90 Prozent des Tages nicht bewusst atmen. Vor allem wenn wir gestresst sind ähnelt das Ganze eher einem Hächeln. Deshalb hier ein kleiner Tipp: wenn ihr gestresst seid, achtet einmal auf Eure Atmung und kehrt zu einer ruhigen und tiefen Atmung zurück.

Nach den kurzen Einführungen geht es los: Wir starten von der Berghaltung in einen Sonnengruss. Über verschiedenste Asanas (so werden die Haltungen des Yogas genannt) wie Cobra und Downward Facing Dog geht es zurück in die Berghaltung. Abgeschlossen wird die Stunde mit einer Entspannungshaltung und einer Lachübung, damit wir zwar entspannt aber nicht zu schläfrig für den Arbeitstag sind. So entspannt sind wir wahrscheinlich noch nie in den Tag gestartet! Wen Rahels Philosophie überzeugt hat, kann sich gerne auf Ihrer Website (auch über Kinesiologie und Hypnose) näher informieren: 

In diesem Sinne: Namaste!“

Amélie Körner, Teilnehmerin «Wake up Yoga»

 

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Meditation und Achtsamkeit

«Ich habe mich aus reiner Neugierde für den Kurs angemeldet. Ich hatte mich zuvor noch nie ernsthaft mit dem Thema «Meditation» auseinandergesetzt und erachtete den Kurs als gute Gelegenheit, einen Einblick in diese spannende Materie zu erhalten. Meine Erwartungen an den Kurs wurden auf jeden Fall erfüllt. Zwar hätte ich mir zu Beginn ein bisschen mehr theoretische Wissensvermittlung gewünscht, etwa welche Erkenntnisse die Neurowissenschaften über Meditation bereithalten und welche Aspekte davon noch Rätsel aufgeben. Der Fokus des Kurses lag aber in Anbetracht der zur Verfügung stehenden Zeit verständlicherweise klar auf der praktischen Übung, welche sehr interessant war und einen die 4-Stufen-Technik der Meditation lehrte, getreu nach dem Motto: «Probiere goht über Studiere».

Das Highlight des Kurses war sicherlich die praktische Übung, bei der man unter kompetenter Anleitung des erfahrenen Mathias Schüz selbst in einen meditativen Zustand versetzt wurde. Für mich persönlich war es sehr interessant, die veränderte Körperwahrnehmung zu spüren und in so kurzer Zeit so stark entspannen zu können. Ich werde auf jeden Fall versuchen, die erlernte Meditationstechnik so gut es geht in den Alltag zu integrieren.»

Kurt Ackermann, Teilnehmer «Meditation und Achtsamkeit»

Dance Aerobic

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piet«Wir haben in einer Stunde erlebt und ertanzt, wie wir Sport, Style, Musik, Koordination und Spass auf einen gemeinsamen Boden bringen können. Bemerkenswert, was alles in uns steckt – bis hin zu einer Choreographie, die uns sowohl im Kopf als auch Körper einiges abverlangte. Ein gelungener Einblick in eine andere Form der belebenden Mittagspause. Vielen Dank!»

Kerstin Pichel, Teilnehmerin „Dance Aerobic“

Mehr zum Dance-Konzept «Dancess».

Stressmanagement

halp«Mit Stress ist jeder von uns konfrontiert und die meisten würden ihn gerne mindern. Doch wie entsteht Stress überhaupt und wie können wir ihn reduzieren oder zumindest besser bewältigen? In einem einstündigen Vortrag über Mittag beleuchtete Imke Knafla vom Institut für Angewandte Psychologie diese Fragen. Stress löst in unserem Körper eine Vielzahl von Reaktionen aus – einige davon können durchaus positiv sein, wie verbesserte Reflexe oder eine kurzfristig erhöhte Immunkompetenz und Schmerztoleranz. Auf lange Sicht – wenn der Stress chronisch wird – kehren sich diese körperlichen Stressreaktionen aber ins Negative um und beeinträchtigen unsere Gesundheit.

Um eine Verbesserung der eigenen Stresssituation anzugehen, empfiehlt es sich Selbstreflexion zu betreiben. Daher füllten wir im Workshop bei Imke entsprechende kurze Fragebogen aus: Wodurch fühle ich mich im Alltag belastet? Welche Warnsignale für Stress konnte ich in der letzten Woche bei mir beobachten? Welche stressverschärfenden Gedanken habe ich? Kommt der Stress von aussen oder setze ich mich selbst unter Druck?  Hilfreich sein kann in dieser Phase der Bestandsaufnahme auch das Modell der Stressampel, das ebenfalls zwischen den Ebenen der äusseren Faktoren (Stressoren), persönlichen Stressverstärkern (Einstellungen und Motive) sowie der eigentlichen Stressreaktion (körperlich, emotional, mental, Verhalten) unterscheidet. Um den Stress besser zu bewältigen kann bei den Stressoren angesetzt werden, sind diese in sehr grossem Ausmass vorhanden ist dies keine Wahl sondern unumgänglich. Die kognitive Stressbewältigung setzt hingegen bei den persönlichen Einstellungen und Bewertungen an – mittels positiver Selbstverbalisation kann hier viel erreicht werden. Einer der wichtigsten Merksätze ist wohl: Man kann nicht allen Bedürfnissen vollauf gerecht werden und muss entscheiden, wo man Abstriche machen wird. Die letzte Ebene betrifft die Regeneration, die Erregung soll gedämpft und abgebaut werden und die Belastbarkeit langfristig erhalten werden. Hierfür eignet sich zum Beispiel Sport, ausreichender Schlaf, eine gesunde abwechslungsreiche Ernährung und auch die Pflege sozialer Kontakte. Ebenfalls hilfreich: Die kleinen Dinge des Alltags geniessen.

Für mich persönlich hat Imkes Referat einen interessanten Einblick darin gegeben, wie sich Stress zusammensetzt und wie er wirkt. Das Ergebnis der selbstreflexiven Fragebogen hat mir gezeigt, dass ich aktuell zum guten Glück auf einem eher niedrigen Stresslevel bin, was daran liegen könnte, dass ich bezüglich Entspannung, Abschalten und Ernährung bereits oft die richtigen Prioritäten setze. Verbessern möchte ich hingegen meine kognitive Stressbewältigung – allerdings ohne mich dadurch stressen zu lassen.»

Patrick Haller, Teilnehmer «Workshop Stressmanagement»

Auskunft: Sandra Burdet, Abteilung General Management

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