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Flexibles Lernen an Hochschulen gestalten

Berücksichtigung der individuellen Lernbedürfnisse und Lebenssituationen der Studierenden: Über 150 Teilnehmende beschäftigten sich am Higher and Professional Education Forum (Tag der Lehre der SML) mit der Frage, wie flexibles Lernen an Hochschulen gestaltet werden kann.

Von Daniel Steingruber, 15. November 2019

Die Flexibilisierung der Hochschulbildung entspricht einem Bedürfnis der Studierenden nach Vereinbarkeit verschiedener Lebensbereiche (Beruf, Ausbildung, Familie). Die Digitalisierung ermöglicht die Flexibilisierung, die grundsätzlich entlang der Dimensionen Ort, Zeit, Inhalt, Geschwindigkeit und Lernweg gestaltbar ist.

Prof. Dr. Michael Kerres von der Universität Duisburg-Essen vergleicht in seiner Keynote die Erfindung des Verbrennungsmotors mit der Digitalisierung. Erstere Technologie ermöglichte eine neue Art der Mobilität auf der gesellschaftlichen Ebene und erforderte die Erschaffung von Verkehrsregeln. In ähnlicher Weise wird dem Bildungssektor dank der Digitalisierung ebenfalls neue Gestaltungsoptionen eröffnet: Als Beitrag zur Optimierung des Studienbetriebs, aber auch als Chance, didaktische Innovationen für ein anderes Lernen zu implementieren.

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In rund 30 Session-Beiträgen wurde der aktuellste Forschungs- und Praxisstand zu flexiblem Lernen in der akademischen Grund- und Weiterbildung im deutschsprachigen Raum vorgestellt. Diese Beiträge sind in einem Sonderheft.

Flexibles Lernen 2Flexibles Lernen 3Während der Mittags- und Kaffeepause konnten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Markt der Ideen über Digitalisierungsprojekte des Zentrums für Innovative Didaktik informieren. An den 16 Marktständen wurde u.a. über Themen wie sichere Prüfungsumgebung, Gamification und interaktive Lerninhalte dank H5P-Technologie informiert.

Zum Schluss der Veranstaltung informierte Prof. Dr. Claude Müller Werder über die aktuellsten Ergebnisse zur FLEX-Begleitforschung. Diese wurde an der Podiumsdiskussion von Dr. Maximilian Müller (Studiengangleiter Betriebsökonomie), Clarissa Ernst (ehemalige FLEX-Studentin) und Prof. Dr. Michael Kerres diskutiert.

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Kontakt: Claude Müller Werder