ales "" & is zhaw mitarbeiter: "zhaw_staff"

Europa-Exkursion nach Strassburg, Luxemburg und Brüssel

Im Rahmen des Moduls internationales Recht 2 hatten 31 Studierende auch im vergangenen Frühlingssemester die Möglichkeit, an einer Exkursion nach Strassburg, Luxemburg und Brüssel teilzunehmen. Die Studierenden wurden von Dr. Philipp Sieber und Andreas Petrik begleitet. Organisiert wurde die Reise von Samantha Napoli; ihr ist der reibungslose Ablauf zu verdanken.

Die Studienreise startete turbulent. Aufgrund einer Verspätung verpasste die Gruppe den Zug von Zürich nach Basel. Der Anschluss nach Strassburg konnte dann nur dank einem Sprint im Bahnhof Basel über die schweizerisch-französischen Grenze erreichte werden. Dort angekommen ging es sogleich Richtung Restaurants im Zentrum, wo wir den Tag bei Speis und Bier ausklingen liessen.

Am darauffolgenden Tag konnten wir eine Verhandlung im Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte aus dem Pressesaal verfolgen. Nach dem individuellen Mittagessen stand die Weiterreise nach Luxemburg auf dem Programm. Der Besuch des Gerichtshofes der Europäischen Union ist regelmässig das Highlight der Exkursion. Nach einer Einführung durch einen wissenschaftlichen Mitarbeiter des Gerichtes konnten wir eine Verhandlung mitverfolgen. Diese erwies sich als wenig spannend, was unter anderem darauf zurückzuführen ist, dass von den Beteiligten lediglich der Vertreter der Kommission anwesend war und dieser – was ihm gemäss seiner eigenen Aussage noch nie wiederfahren ist – mit sich selber plädieren musste. Anschliessend hatten wir das Vergnügen, mit der österreichischen Richterin am EuGH und der Generalsekretärin des Gerichtes für öffentliches Dienstrecht persönlich zu sprechen. Nach dem individuellen Mittagessen ging es per Zug weiter nach Brüssel.

In Brüssel stand zunächst ein gemeinsames Nachtessen auf dem Programm. Trotz kurzer Nacht erschienen am nächsten Morgen alle bei der EU-Kommission. Nach einer allgemeinen Einführung zur Stellung und den Aufgaben der Kommission hatten wir Gelegenheit mit einer Mitarbeiterin der Kommission zu sprechen, die sich mit den Beziehungen EU – Schweiz beschäftigt. Für sie war die Sache klar: Es liege nun an der Schweiz, Lösungen zu präsentieren. Einiges diplomatischer tönte es am Nachmittag bei der Mission der Schweiz bei der Europäischen Union. Die Schweizer Mission ist die ständige Vertretung der Schweiz in Brüssel, sie vertritt die Interessen der Schweiz gegenüber der EU. Dort wurden weniger konkrete Aussagen gemacht; unabhängig davon, ob für die EU die Personenfreizügigkeit verhandelbar ist oder nicht, setzt die Mission weiterhin voll auf Verhandlungen mit der EU. Nach vielen spannenden Vorträgen und geselligen Momenten trennte sich die Gruppe nach dem Besuch der Schweizer Mission und trat die individuelle Rückreise an.

Auskunft: Andreas Petrik (Zentrum für Sozialrecht), Philipp Sieber (Abteilung Business Law)

was Sie vielleicht auch interessiert...

Hinterlasse eine Antwort