Ein luftiges Geschäft

SML-Student Sandro Hottiger verkauft das Trendprodukt des Sommers 2016: Aufblasbare Sitzkissen. Wie der 23-jährige Betriebsökonomiestudent auf die Idee kam und wie er sich von der Konkurrenz abheben will, hat er uns verraten.

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Sandro Hottiger auf seiner Air Lounge

Man kennt sie aus der Werbung oder hat sie vielleicht schon in der Badi gesehen. Die farbigen Sitzkissen, welche sich in kürzester Zeit durch hin- und herschwenken mit Luft füllen lassen. Einmal aufgeblasen, lässt es sich darauf bequem verweilen, zu Land oder zu Wasser. Auch SML-Student Sandro Hottiger entdeckte im vergangenen Frühling die trendige Sitzgelegenheit für sich. Die angebotene Qualität überzeugte den Teilzeit-Studenten des Bachelorstudiengangs Betriebsökonomie jedoch nicht. Deshalb entschloss er sich kurzerhand, ein vergleichbares Produkt in besserer Qualität herstellen zu lassen. Seine «Air Lounges» vertreibt er mittlerweile erfolgreich über die eigene Webseite.

Früh übt sich
Bereits in jungen Jahren handelte Sandro Hottiger mit Produkten. In der Schulzeit waren es zuerst noch Panini-Bilder, doch schon bald importierte er Produkte aus China und verkaufte sie auf ricardo.ch. Nach der KV-Lehre reiste er dann nach China, um sich selbst ein Bild der dortigen Produktionsstädte zu machen. So entstanden wichtige Kontakte, welche ihm heute auch bei der Herstellung der Air Lounge helfen. Gemäss Hottiger liegt der Vorteil seines Produkts gegenüber anderen Sitzkissen in der höheren Qualität. Seine Air Lounge sei rund drei Mal reissfester als günstigere Konkurrenzprodukte. Dieses Argument scheint die Kundschaft zu überzeugen. Die Verkäufe laufen gut. Er sei grundsätzlich zufrieden mit den Zahlen, doch eine Steigerung sei immer möglich, gibt er sich ambitioniert.

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Praktisch: Die Air Lounge braucht nicht viel Platz

Trendprodukt
Da es sich bei der Air Lounge jedoch um ein Sommer-Produkt handelt, rechnet der SML-Student damit, dass der Onlineshop über Winter sprichwörtlich auf Eis gelegt wird. Die Sitzkissen seien sowieso eher ein Trendprodukt, welches sich im Moment gut verkaufe. Seine unternehmerische Zukunft sehe er darin jedoch nicht. Grundsätzlich bedeute Entrepreneurship für ihn «einfach machen und daraus lernen».

ZHAW-Studierende, die ebenfalls eine Geschäftsidee verwirklichen möchten, können von einem vielfältigen Dienstleistungsangebot profitieren. Unter dem Label Entrepreneurship@ZHAW fördert die Hochschule unternehmerische Initiativen der Studierenden. Alle Infos dazu auf der entsprechenden Website.

Kontakt: Sandro Hottiger sandrohottiger@hottigertrading.com

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