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Aussenpolitische Diskussionen im Volkartgebäude

Bundesrat Ignazio Cassis möchte, dass die Arbeit seiner Diplomatinnen und Diplomaten besser «bi de Lüt» verankert und verstanden wird. Am 3. September führte die ausführliche Tour des Suisse 10 Mitarbeitende des EDA für einen Tag in ihren Heimatkanton Zürich, genauer gesagt nach Winterthur.

Wenn die Schweiz neue Diplomatinnen und Diplomaten rekrutiert, spielt auch eine ausgeglichene Vertretung der verschiedenen Sprachregionen eine Rolle. So besteht die neueste Volée des EDA von 2018 aus 8 Personen aus der Deutschschweiz, 6 aus der Romandie und einer Person aus dem Tessin.

Anlässlich der von Bundesrat Cassis wiederentdeckten und einheitlich vermarkteten Aktion «Meet the Ambassador», reisten Anfang September 10 Schweizer Diplomatinnen und Diplomaten, mit Heimatkanton Zürich, nach Winterthur. Das gelb leuchtende Postauto fiel in der Eulachstadt auf Anhieb auf: zuerst am Neumarkt, danach vor dem Volkartgebäude der ZHAW School of Management and Law.

Foto: EDA

Der Nutzen der Aussenpolitik soll für die Bürgerinnen und Bürger verständlich sein. (Foto: EDA)

Trotz akademischer Sommerpause fanden sich neben diversen Mitarbeitenden auch viele internationale Studierende des MSc in International Business für den Steh-Apéro ein, um einen Einblick in die Schweizer Aussenpolitik zu erhalten. Auch Absolventinnen und Absolventen des CAS Foreign Affairs & Applied Diplomacy nutzten diese Gelegenheit zur Netzwerkpflege. Die informelle Gesprächsmöglichkeit im ungezwungenen Rahmen im Foyer des Volkartgebäudes wurde von allen Seiten sehr geschätzt.

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Dr. Florian Keller, Studienleiter des CAS Foreign Affairs & Applied Diplomacy begrüsst Botschafter Markus Leitner, der die Schweizer Botschaft im Iran leitet. (Foto: ZHAW)

Die Veranstaltung zeigte, dass ein reges Interesse besteht, sich mit Schweizer Botschaftern, welche die Interessen der Schweiz zum Beispiel in Teheran, Addis Abeba oder Berlin vertreten, auszutauschen. Insofern ein sehr gelungener öffentlicher Anlass, der hilft die Aufgaben und Herausforderungen der Schweizer Aussenpolitik fassbar zu machen. Ob dieser Austausch auch zu mehr Rückhalt für die Schweizer Aussenpolitik führt, hängt wohl nicht nur von den Sachfragen bei den nächsten Abstimmungen ab, sondern auch davon, ob es dem Bundesrat gelingt eine einheitlich Position einzunehmen – zum Beispiel in der Schweizer Europapolitik.

Kontakt: Dr. Florian Keller, International Management Institute