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20 Masterstudierende erhalten exklusiven Einblick in die Ministerialarbeit Österreichs

Vor Beginn ihres dritten Semesters waren die MSc-Studierenden mit Vertiefung Public und Nonprofit Management eine Woche in Wien unterwegs und konnten exklusive Einblicke in diverse Verwaltungsorganisationen und Ministerien der Bundesrepublik Österreich gewinnen.

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Österreichs Hauptstadt war erneut die Destination der diesjährigen Studienreise, welche fixer Bestandteil des Curriculums des Masterstudiengangs Public und Nonprofit Management ist. Während einer Woche besuchten die 20 Studierenden verschiedene Verwaltungs- und Nonprofit-Organisationen, um einen Einblick in die Praxis und den Umgang mit Herausforderungen der Regierungs- und Verwaltungstätigkeit zu gewinnen, wobei Themen wie der zielgerichtete und wirtschaftliche Einsatz von Ressourcen und die Digitalisierung im Fokus standen.

Umgang mit Staatsfinanzen zur Kreation von Gemeinwohl
Bei den Besuchen im Finanzministerium, dem Rechnungshof und dem Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) als Budget implementierende Einheit wurde der Umgang mit öffentlichen Finanzen und das Management derer aus verschiedenen Perspektiven angeschaut und Themen wie der wirtschaftliche und wirkungsorientierte Einsatz zur Kreation von Gemeinwohl diskutiert. Die Relevanz des Finanzmanagements und der Finanzberichterstattung wurde den Studierenden insbesondere beim Besuch des Rechnungshofs bewusst und die Rolle und Bedeutung der Rechnungslegung als Instrumentarium der Rechenschaftsablage und demokratischen Kontrolle erschlossen. Auch der Besuch der Wiener Büros der Weltbank, welche zur Stärkung der Governance-Mechanismen diverse Länder im Aufbau und in der Weiterentwicklung des öffentlichen Finanzmanagements unterstützt, verdeutlichte dies.

Digitalisierung – ein Schritt voraus
Dass es Österreich mit der Digitalisierung ernst meint und der Schweiz wohl einen Schritt voraus ist, verdeutlicht nicht nur das neu geschaffene «Ministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort», sondern auch die zahlreichen Projekte, mit welchen die öffentliche Verwaltung sich dieser annimmt. Beim Besuch der Stadt Wien erhielten die Studierenden einen exemplarischen Eindruck davon, was digitale Transformation bedeutet und wie diese Bürgernähe schaffen kann. Während es das Thema E-Voting in Österreich aufgrund diverser Umstände und trotz Pilotversuchen nicht zum Durchbruch geschafft hat, ist die elektronische Identität (eID) bereits viel weiter und die Studierenden konnten von ranghohen Verwaltungsmitarbeitenden viel über das Management von solchen komplexen digitalen Projekten lernen.

Während der ganzen Woche haben die Studierenden ihre Eindrücke auf dem International Blog der SML dokumentiert. Ein Besuch des Blogs lohnt sich also!

Auskunft: Pascal Horni & Dr. Alexander Mertes, Institut für Verwaltungs-Management (IVM)

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